Welcher Kanal ist der richtige?

Jetzt schickt mir diese Arbeitskollegin doch tatsächlich Dateien über «Slack». Natürlich ist das ein Kommunikationstool, das in Projekten eine unkomplizierte Zusammenarbeit dank Chat- und Direktnachrichten-Funktion ermöglicht. Es bleibt immer offen (ja, geht mit Whatsapp ja inzwischen auch auf jedem Desktop), hat verschiedene interne Kanäle und ist praktisch. Aber Dateitransfer? Okay, es funktioniert. Aber dafür gibt es doch das «traditionelle» Mail. Dachte ich. Und merke ein paar Minuten später, dass das auch nur bedingt stimmt: Ein Geschäftspartner scheiterte wegen einer Datei-«Übergrösse» bei der Mail-Übermittlung und setzte dann erfolgreich auf Dropbox – während ich selbst praktisch gleichzeitig einem anderen Empfänger Dateien via Wetransfer übermittelt hatte. Das ist die schöne neue Welt des Digitalen: Eine Aufgabe (Dateiübermittlung) und Dutzende von Möglichkeiten, dies (in den meisten Fällen übrigens kostenlos) zu tun. So wird die Wahl zur Geschmackssache (mir zum Beispiel gefallen die Hintergrundbilder bei Wetransfer einfach sehr) bzw. zum eigentlichen Problem: Wie hätte es mein Gegenüber denn gern? Ich halte mich da an die einfache Grundregel, dass die Antwort auf demselben Weg erfolgt wie die Anfrage. Und genau an diese Regel hielt sich meine eingangs erwähnte Arbeitskollegin (sie heisst übrigens Vera), hatte ich doch via Slack nach den Dateien gefragt. Slack hatte ich aber eigentlich nur benutzt, weil das so wunderbar informell, locker und einfach geht und weil ich mir erhoffte, sie habe dann schneller Zeit als bei einer «handelsüblichen» Anfrage per Mail. Immerhin, schnell ging es auch 😉

23.06.2016

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