Tschüss to Office

Vor kurzem habe ich hier ja berichtet, dass ich nun endlich mein neues, 12 Monate im Schrank zwischengelagertes MacBook Pro einsetze – das mit der lauten Tastatur und der schönen, aber von uns allen wenig benützten TouchBar. «Wenn schon, denn schon», habe ich mir gesagt und beschlossen, ab sofort auf diesem Gerät auf jene Office-Produkte zu verzichten, die eigentlich als unverzichtbar gelten: Word, Excel, Powerpoint und Outlook. Zwar haben wir Mac-Fans das wohl alle schon mal kurzzeitig versucht, haben «OpenOffice» ausprobiert und wissen längst, dass man via Google Drive Texte, Tabellen, Präsentationen und Mails auch bearbeiten und speichern kann. Dabei haben wir uns wohl von den Diskussionen unserer Windows-Umwelt und -Kollegen beeinflussen lassen. Und so übersehen, dass Apple ja längst gratis und franko mit jedem Gerät die Tools mitliefert, die es dafür braucht: Sie heissen «Keynote» (für Präsentationen), «Numbers» (für Tabellen), «Pages» (für Texte) und «Mail» (für Mails). Während wir das Mailprogramm längst einsetzen (die meisten seit der Zeit, als «Outlook für Mac» unter der Bezeichnung «Entourage» daherkam. Nun, mit «Mail» waren wir immer sehr zufrieden. Wieso denn haben es Keynote, Numbers und Pages bisher nicht geschafft, uns im Alltag zu überzeugen? Ich behaupte mal: Weil wir mental im allgemeinen Microsoft-Mainstream gefangen waren. Und weil wir wohl immer noch nicht daran glauben möchten, dass unser Hardware-Lieferant auch gute Software liefert. Seit einigen Wochen mache ich es also anders und bisher gab es nichts, was die (um es nochmals zu sagen) kostenlosen und vorinstallierten Mac-Programme nicht könnten, sogar mit Dateien aus MS Office gehen sie problemlos um. Also, tschüss to Office!

09.11.2017

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