Remote statt offline

Sie hat es tatsächlich getan: Seit einem knappen Monat arbeitet meine frühere Arbeitskollegin von Mexico City bzw. seit gestern von Bogotá aus in ihrem Job für eine Schweizer Bank. Und dabei sucht sie nicht etwa neue Kundinnen und Kunden in Südamerika, sondern verantwortet von dort aus Projekte im Bereich der Kommunikation. Und ein wenig mit «schuld» (und darauf bin ich stolz) ist daran auch der Digiimmi, der vom Projekt «Remote Year» (natürlich online) gelesen hat und ihr diese neue Arbeitsform von sogenannten «Digitalen Nomaden» empfohlen hat: So können Leute mit Fernweh Arbeit und Vergnügen ideal verknüpfen, und ich wage die Behauptung, dass die Produktivität mindestens so hoch ist wie bei den 9to5-Workern, die täglich in die Büros strömen und die Tage dann mehr oder weniger motiviert «absitzen». Natürlich teilt diese Kollegin ihre Erfahrungen auch in einem Blog, dessen Link ich hier aber (noch) nicht nenne, weil es ja sein könnte, dass – ihrem Beispiel folgend – plötzlich Tausende von Schweizer Bankern lieber von unterwegs aus arbeiten als im Büro oder von zuhause aus. Was für die Ohren meiner Generation ein wenig verrückt klingt, ist ja eigentlich nichts Aussergewöhnliches: Wenn Arbeit von zuhause aus geht, wieso soll die denn nicht auch von Südamerika oder Asien aus gehen: Bei beiden Arten der «Telearbeit» sitzt man nicht im Büro, nur die (virtuelle) Leitung ist etwas länger. An alle, die schon tageweise von zuhause aus arbeiten: Fragt doch mal bei Euren Chefs nach, ob so ein Remote Year nicht was wäre. By the way: Dieser Beitrag kommt auch aus Florida, wo es wettermässig im Moment deutlich sommerlicher ist als in Europa 😉

09.02.2017

One thought on “Remote statt offline

  1. Ich bin die im Artikel genannte digitale Nomadin und kann die Aussagen voll unterschreiben. Es geht reibungslos – nicht wie in der Schweiz ist in Südamerika Wifi in jedem kleinen Café verfügbar, sodass man auch mal “von unterwegs” oder im Homeoffice arbeiten kann. Danke für den life-changing Tipp, Roger!

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