QR was?

«Das ist aber eher etwas für diese – wie heissen sie doch gleich – Digital Natives, oder?» Die Frage eines Journalisten hat mich wahrscheinlich triumphierend lächeln lassen ob soviel Nichtwissen. Sorry!! «QR Code» steht für «Quick Response Code», also für ein Zeichen, die eine «schnelle Antwort» ermöglicht. Der QR-Code ist die wohl einfachste Überbrückung zwischen Print und Web, weil in diesem «Pixelfeld» Informationen hinterlegt werden können wie z.B. ein Link auf eine Website. Man findet ihn daher oft auf Broschüren, Inseraten oder Plakaten, von wo sie uns einfach aufs Web und damit zu mehr Infos verhelfen. Bisher hat sich der QR-Code aber nicht wirklich durchgesetzt, weil er nur von Spezial-Apps gelesen werden konnte. Inzwischen gibt es Handykameras, die solche Codes ohne App erkennen, und ab 2019 werden die Millionen von Einzahlungsscheinen durch QR-Codes ersetzt. Das wird diesem Tool höchste Beachtung bringen. Dennoch prophezeie ich ihm nur kurze Berühmtheit, weil er eine klassische «Krücke» für uns Digital Immigrants ist. Die Digital Natives brauchen ihn kaum, weil sie die Plakate in Form von Bannern und die Rechnungen schon elektronisch erhalten und so ohne Medienbruch und damit auch ohne Code ins Online-Banking wechseln und bezahlen. Und im «Internet der Dinge» wird uns das Nahrungsmittel im Laden auch ohne QR-Code schon «erzählen», woher es kommt und was sein Ablaufdatum ist. Der QR-Code dagegen wird mit uns Immigrants sterben.

14.12.2017

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