Juhui, die Avatare kommen (endlich)

Klar, Facebook-Profilbilder konnte man mal «simpsonizen» und in Bitstrips begegnet man auch sich selbst bzw. dem eigenen Abbild. Aber das waren bisher doch statistische, nette kleine Bildchen, die uns zwar Spass machen, aber doch nicht süchtig. Weil alle Entwickler früher oder später mit ihren Ideen viel, viel Geld verdienen wollen, müssen sie uns zuerst süchtig machen, so dass wir ihre Tools und Plattformen immer wieder einsetzen und besuchen. Snapchat scheint das nun mit neuen Filtern gelungen zu sein, die in diesen Tagen auch uns Digital Immigrants erreicht haben. Da wird unser Gesicht mit abstrusem «Schmuck» verziert oder ganz einfach bis fast zur Unkenntlichkeit verzogen. Dasselbe passiert mit der Stimme, wenn man dann auf den Video-Knopf drückt und via Selfie-Kamera sich selbst aufnimmt. Den «Durchbruch» bei uns Digital Immigrants könnte es schaffen, weil man diese «Snaps» dann speichern und via Whatsapp auch einzelnen Personen oder Gruppen verschicken kann. Leute über 50 lassen sich das in Snapchat am besten von ihren Söhnen oder Töchtern erklären – aber unbedingt vor deren 30. Geburtstag 😉 Nachher bekommen die dieselben Probleme wie wir, wenn es mehr als zwei Klicks braucht. Noch besser als die Snap-Avator-Version sind nur die «Animojis» auf dem neuen iPhone X: Die sehen zwar aus wie Hase, Huhn oder Schwein, sie bewegen ihr Gesicht aber genauso wie wir, wenn wir in die neue «Superkamera» schauen. Schade, dass Apple den Versand dieser allzu kurzen Filmli auf den eigenen «Message»-Dienst beschränkt. Auch so kann man totgeglaubte Apps reanimieren (und das im wahrsten Sinn des Wortes)!

30.11.2017

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