Ich hashtag(g)e, also bin ich

Diese #Woche feierte die #Internet #Community den 10. Geburtstag des #Hashtag. «Hash» steht für das Zeichen selbst (hierzulande auch als #Gartenhag bekannt), «tag» für die Funktion «Markierung», der das Zeichen inzwischen in fast allen Kanälen der #SocialMedia dient. Wir #DigitalImmigrants kennen das #Symbol allerdings seit fast 40 Jahren, als es auf den Telefongeräten als #Raute auftauchte. Zumindest theoretisch helfen die Hashtags, im #WorldWideWeb nach Begriffen zu suchen und alle Stellen zu finden, wo das Stichwort eingesetzt wurde. Inzwischen ersetzen mit Hashtags versehene Wörter ganze Sätze, und Texte werden zu einer Art «Stottern» von Begriffen. Parade-Kanal für diesen #Trend ist derzeit #Instagram (oder kurz #Insta), wo ein Bild nicht mehr von Texten, sondern immer nur von einer Ansammlung von #Hashtags begleitet wird: Meist ist das eine Mischung aus Begriffen, die in der Community besonders beliebt sind (bei Insta ist #love schon mehr über 1,1 Milliarden Mal verwendet worden, gefolgt von #instagood und #photooftheday), und selbst erfundenen, möglichst «kreativen» Zusammensetzungen wie #eineischimmerdedumm oder #glaubschjosaelbernoed. Die #Influencer erhöhen mit trendigen Hashtags ihre Reichweite und gewinnen so neue #Follower und #Sponsoren. Und wer von uns Immigrants denkt, das mit den Hashtags sei aber noch aufwendig, wenn man unterwegs das alles eintippen muss: Erfahrene Hashtagger haben ihre beliebtesten Tags längst mit einem Kurzbefehl im #iPhone gespeichert, dann kosten sie Dutzende von Hashtags ein Lächeln bzw. drei Buchstaben 😉 #Justtryit!

24.08.2017

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