Gadgets für den Papierkorb

An Tagen wie diesen wünsche ich mir im realen Leben einen Papierkorb, wie ihn mir mein «Mac Baby» (mein Kosename für das Apple Air Book) bietet: Was mir nicht mehr passt, das schiebe ich hinein und mit einem Mausklick ist es ganz weg. Was bei meinem Kehrichtsack leider (noch) nicht der Fall ist: Den musste ich heute morgen früh selbst an die Strasse stellen, und da steht er solange, bis ihn die Männer von der Abfuhr in die Mulde schmeissen. Und erst in der Kehrichtverbrennung (KVA) verschwindet er «ganz». Das also ist mein erster Weihnachtswunsch: Ein realer Papierkorb, dessen Inhalt ich von meinem Handy aus definitiv vernichten oder verschwinden lassen kann (ob der Inhalt zu Staub zerfällt oder von einer Drohne in die KVA gebracht wird, ist mir egal). Aber eigentlich wollte ich heute nicht von meinen Wunsch-Gadgets schreiben, sondern von jenen, die selbst im virtuellen oder realen Abfall landen. Weil in unseren Breitengraden sich (fast) jeder das, was er möchte und braucht, schon unter dem Jahr kauft, stehen wir vor Weihnachten alle vor der Frage, was wir uns überhaupt noch schenken können. Und weil das dann oft Verlegenheitsgeschenke sind – zum Beispiel bewegliche Handy-Stative, W-Lan-fähige Speicherkarten für Fotoapparate oder Handycovers mit Fussball-Logos – sind die Schränke voll von Dingen, die die Welt nicht braucht. Also nochmals: Schenkt mir ein Gadget, das mit einem Klick all diese Dinge entsorgt. Und wenn das nicht geht, dann bitte ein W-Lan-Stromkabel 😉

15.12.2016

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