«Flugmodus» und so weiter

Glaubt ihr im Flugzeug jeweils auch, dass es bei Start und Landung abstürzen würde, wenn alle Passagiere ihre Handys und anderen «electronic Devices» nicht auf «Flugmodus» stellen oder ganz ausschalten würden? Also ich habe da immer meine Zweifel, und vielleicht gibt es den berühmten «Flugmodus» in ein paar Jahren gar nicht mehr, weil das WLAN auch ins Flugzeug «mitkommt». Ich selbst benütze ja den «Flugmodus»-Modus als eine Art «Reboot»-Knopf bei WLAN- oder anderen Netzproblemen, zum Beispiel nach dem Grenzübertritt in ein anderes Land, wenn das dortige Netz nicht automatisch gefunden wird. Funktioniert es nachher immer noch nicht, dann besteht die Gefahr, dass ich selbst in den ähnlich tönenden «Fluchmodus» komme 😉 Handy abschalten und weglegen gehört, das ist zumindest meine These, heute zu den unbeliebtesten und damit schwierigsten Tätigkeiten. Es fällt vielen so schwer, dass sie eigentlich eine Therapie dafür nötig hätten. In den USA soll es seit neustem eine Schule geben, in der die Schülerinnen und Schüler die Handys zwar bei sich behalten dürfen, aber unter Aufsicht in eine Art «Sleeping Bag» einpacken müssen. Ihr liebstes Spielzeug darf also wie früher der Teddybär da bleiben, damit spielen ist aber für die Dauer des Unterrichts untersagt. Wetten, dass es nicht mehr allzu lange gehen wird, bis auch in Unternehmen solche Bags für die Mitarbeitenden bzw. deren Mobiles eingesetzt werden? Ich habe mir gedacht, wir könnten das doch schon mal üben, und so gibt es am 14. September in St.Gallen einen kleinen «Flugmodus»-Event (http://www.facebook.com/machmaloffline). Der Digimmi ist dabei – und du?

16.08.2018

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