Endlich denkt auch die Apple Watch

Als Apple-Jünger (ja, ich gebe es regelmässig zu) der ersten Stunde bin ich auf dem Apfelauge oft (zu) unkritisch. Und lasse mir Dinge bei neuen iPhones, Compis oder anderen Gadgets von Apple als neu und einzigartig verkaufen, die es in anderen Geräten längst gibt. Beispiele dafür sind etwa die Qualität von Handykameras oder die Funktionen von (Sport-)Uhren, wo die Applewatch ziemlich lange das iPhone in der Nähe haben musste, um seine Funktionen wie Anzeige von Mails oder Tracking überhaupt ausführen zu können. Nun kündigt Apple für eben diese Apple Watch ein Update für den Herbst an, um das ich als Garmin-User – Sporttracking ist wohl die einzige Ausnahme, wo ich nicht auf die Apfelprodukte setze – deren Nutzerinnen und Nutzer beneide: Die Uhr soll dann selbst merken, wann man/frau auf eine Joggingrunde geht. Tatsächlich passiert es ja doch hin und wieder, dass man vergisst, die Tracking-Funktion einzuschalten, und in Zeiten der Selbstoptimierung ist es natürlich eine Superkatastrophe, wenn eine Aktivität nicht im virtuellen «Dashboard» erscheint. Nun lese ich, dass Samsung das bei seinen Uhren längst so eingebaut hat (Apple ist also Nachahmer, nicht Vordenker). Da trösten mich nur zwei Gedanken: Zum einen vermute ich, dass die Uhr nicht selbst zwischen Jogging, Walking, Radfahren, Standup-Paddeln, Schwimmen und Yoga unterscheiden kann. Und zum zweiten bleibe ich bei meiner Garmin Fenix 3, denn sie misst die Herzfrequenz auch ohne lästigen Brustgurt am Handgelenk – ideal also für Digital Immigrants in ihren Fünfzigern 😉

05.07.2018

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