Apple nervt (mich)

Jetzt also kommt er, der «Homepad», der intelligente Lautsprecher bzw. Home-Assistent von Apple. Er kommt verspätet in den Handel (in der Schweiz wohl eher gegen den Sommer), hat einen unkreativen, an die Neunziger Jahre erinnernden Namen und kann voraussichtlich weniger als «Alexa» von Amazon oder das Multiroom-System von Sonos. Das tut einem alten Apple-Jünger wie mir in der (IT-)Seele weh: Die innovativen «Macianer» werden zu Copy/Paste-Spezialisten und machen erst noch schlechte Kopien – so ähnlich, wie wenn aus einer Farbvorlage nachher ein Schwarz-Weiss-Ausdruck wird. Dabei hatten wir bisher (fast) immer ein Pioniergefühl, wenn neue Apple-Geräte auf den Markt kamen und neue Standards setzten. Es war die «gute, alte» Zeit, aus der die Kalifornier aber leider nur die Lieferverzögerungen in die heutige Zeit rübergerettet haben. Also bei mir braucht es jetzt einen «Knaller», damit das Image halbwegs unbeschädigt bleibt: Wenn der Homepad AppleTV ersetzt, WLan «verteilt», Musik in verschiedenen Räumen abspielt, den Energiehaushalt in Wohnungen überwacht und dann auch noch die Pizza bestellt, dann, ja dann kann ich mich dann doch noch für dieses «Zubehör» begeistern…

01.02.2018

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