Ageless Ageing – wie man in digitalen Zeiten älter wird

Ich freue mich! Denn wenn ich die neuste Studie des Gottlieb Duttweiler-Instituts (GDI) zum «Digital Ageing» richtig verstehe, dann gehöre ich zu den «Ageless Agern». Zugegeben, das klingt etwas widersprüchlich, aber alterslos zu altern ist doch unser aller Traum. Also: «Digital Ageing» heisst nicht etwa «digital alt werden» oder «zu alt für Digitales» zu sein. Die Untersuchung bei meiner Generation der «Baby Boomer» (deren erste Jahrgänge nun in Richtung Pension gehen) befasst sich einfach damit, wie man/frau in digitalen Zeiten älter wird und wie man sich im Alter verhält. In Ergänzung zur Studie haben die Forscherinnen und Forscher vier Alterstypen der Zukunft definiert: Conservative Ageing, Predictive Ageing, Rebel Ageing und – eben – Ageless Ageing. Und für mich sind die «Ageless Ager» jene «Digital Immigrants», die sich ganz auf die neuen Technologien einlassen: Gemäss GDI leben wir nach dem Motto «Wandel ist die einzige Konstante», sind wachstumsorientiert und nutzen zukünftige Technologien, um auf Arten zu wachsen, wie sie ohne diese Technologien gar nicht möglich wären. Da ist von «direkter Vernetzung des Gehirns mit dem Internet» die Rede und vom Ersatz biologischer Komponenten durch künstliche, so dass die Augen eines Tages vielleicht zoomen können. Nun, ganz so Cyborg-mässig müssen wir vielleicht nicht werden, aber eigene – mentale und körperliche – Grenzen dank Technologie zu überwinden, das macht uns Spass. Ganz besonders dann, wenn wir in unserem Alter aufwachen und der Rücken schmerzt. Da wünscht man sich sehnlichst ein «altersloses Altern» und einen Chip, der solches verhindert. Und ein Hirn, direkt verbunden mit dem Internet, würde einem das Tippen dieses Blog-Beitrags abnehmen. So schön.

digiimmi

Und hier geht’s zur Studie: http://www.gdi.ch/Media/Product/Download/Studie_Digital_Ageing.pdf

26.11.2015

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